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Kommunikation mit Lehrern

Kommunikation mit Lehrern

Eine gelungene Kommunikation mit den Lehrern ist der Grundpfeiler für ein produktives Lernen in einer freundlichen Atmosphäre. Meistens sind Lehrer-Gespräche hilfreich, sachlich und konstruktiv.

Die Kommunikation mit den Lehrern kann allerdings sowohl im Bezug auf die Schüler, als auch im Bezug auf die jeweiligen Eltern, kompliziert werden. Es kann passieren, dass der Schüler sich ungerecht behandelt fühlt und auch die Eltern mit der Leistung des Lehrers nicht zufrieden sind. Hier heißt es: Auch Lehrer sind nur Menschen! Für eine erfolgreiche und entspannte Schulzeit ist es unerlässlich, ein gutes Verhältnis zu den Lehrern zu haben. Und nie vergessen: Der Lehrer sitzt am längeren Hebel!

Kommunikation Schüler & Lehrer

Es handelt sich bei der Schule um einen professionellen Rahmen mit einem Über- Unterordnungsverhältnis zwischen Lehrer und Schüler. Juristisch betrachtet handelt es sich um ein „Obhutsverhältnis“, in dem der Schüler dem Erwachsenen zum Zwecke der Bildung anvertraut wird.

Durch diese verschiedenen Rollen werden auch Erwartungen an die jeweilige Kommunikation geknüpft. Hier sollten einige Hinweise beachtet werden:

1. Provokation

Den Lehrer zu provozieren, durch einen Angriff oder kleine Spitzen, ist nie gut. Der Lehrer sitzt am längeren Hebel und wird sich Provokationen oder das Bloßstellen vor der Klasse nicht auf Dauer gefallen lassen.

2. Wortwahl

Hier sollte darauf geachtet werden, keine Jugendsprache zu verwenden. Der Lehrer ist eine Autoritätsperson und sollte somit gesiezt werden. Es handelt sich bei einem Lehrer nicht um einen Schulfreund auf dem Pausenhof, deswegen sollte die Wortwahl immer äußerst korrekt und respektvoll sein.

3. Tonfall

Es sollte immer höflich und sachlich miteinander geredet und eine wertschätzende Haltung angenommen werden. Auch bei Meinungsverschiedenheiten ist es besonders wichtig, darauf zu achten und nicht patzig oder ausfallend zu werden.

4. Nonverbale-Signale

Eine offene Körperhaltung und Augenkontakt sind Grundpfeiler einer gelungenen Kommunikation. Auch ein Lächeln hilft oft, den Lehrer auf seine Seite zu ziehen.

Natürlich gibt es auch die Situation, in denen Schüler und Lehrer überhaupt nicht miteinander können. Auch Lehrer sind nur Menschen. In dem Fall sollte sich an Vertrauenspersonen gewandt werden, um mögliche weitere Schritte zu erörtern.

Kommunikation Eltern & Lehrer

In der Kommunikation mit Lehrern ist es für die Eltern wichtig, auch mit schwierigen Charakteren zurecht zu kommen. Nicht alle Lehrer sind die besonnenen und vernünftigen Pädagogen, die man sich für sein Kind wünscht. Es existieren hier auch aufbrausende, sture oder lautere Lehrertypen. Hier ist es wichtig, Fingerspitzengefühl an den Tag zu legen und sich auf sein Gegenüber einzustellen.

Bei Gesprächen mit Lehrern freuen diese sich fast immer, wenn die Eltern Interesse an der schulischen Entwicklung der Kinder zeigen. Aber Vorsicht: Zuviel Interesse ist für keinen schön, weder für den Lehrer, noch für das Kind. Der Lehrer möchte sich ungern in seine Arbeit und den Umgang mit dem Kind reinreden lassen.

Wenn sich die Noten stetig verschlechtern oder das Verhalten auffällig verändert, sollte allerdings dringend das Gespräch mit dem Lehrer gesucht werden.

Zuerst sollte man das Gespräch mit dem Kind suchen, um sich auf alles, was kommen kann, vorzubereiten und dem Kind die Möglichkeit zu geben, sich zu erklären oder Probleme von sich aus anzusprechen. Danach kann das Gespräch mit dem Lehrer gesucht werden. Hier sind die folgenden Tipps zu beachten.

1. Termin und Zeit

Ein fester Termin sollte mit dem Lehrer verabredet werden. Der Lehrer hat so die Möglichkeit, sich vorzubereiten. Solch ein Gespräch sollte nicht zwischen „Tür und Angel“ stattfinden, sondern ausreichend Zeit eingeplant werden. Zu Beginn des Gespräches sollte der verfügbare Zeitrahmen abgeklärt werden, sodass das Gespräch produktiv bleibt. Daher eignen sich für solche Gespräche meist die üblichen, fest eingeplanten Elternsprechtage. Wenn es dringend ist, kann beim Lehrer natürlich telefonisch oder per E-Mail ein gesonderter Termin angefragt werden.

2. Verhalten

Falls die Eltern eine Antipathie gegen den Lehrer hegen oder in der Situation wütend werden, ist dringend empfohlen, dies dem Lehrer nicht zu zeigen. Es gilt: Keine Schuldzuweisungen, Vorwürfe oder Angriffe! Die Eltern sollten sachlich bleiben und die Arbeit des Lehrers wertschätzen. Mit Freundlichkeit wird dem Kind besser geholfen als mit Streit.

3. Meinung des Lehrers

Eltern sollten aktiv nach der Sicht des Lehrers fragen. Eltern sind teilweise voreingenommen und nicht objektiv, wenn es um ihr Kind geht. Es ist umso wichtiger, auch andere Meinungen zuzulassen und zu versuchen, das Kind aus Lehrersicht zu sehen. Oft wissen Eltern bereits um die Stärken und Schwächen ihrer Kinder, aber gerade wenn es um vermeintliche Schwächen geht, stellen manche Eltern auf Durchzug. Hier gilt es, kritikfähig zu sein. Anders herum verhalten sich manche Kinder in der Schule komplett anders als Zuhause. So ein Lehrer-Eltern-Gespräch hat schon für manche Überraschung gesorgt!

4. Vorbereitung

Im Vorfeld sollten Eltern sich stichpunktartig vorbereiten, damit nichts vergessen wird. Es sollte sich genau überlegt werden, welche Themen wichtig sind und wie diese angesprochen werden können. Auch gezielte Fragestellungen sollten im Vorfeld notiert werden.

Fazit

Sowohl die Eltern als auch die Schüler sollten sich gegenüber dem Lehrer respektvoll verhalten. Dabei sind Wortwahl, Tonfall und Körperhaltung zu beachten. Zudem sollten sich sowohl Schüler als auch Eltern auf Lehrergespräche vorbereiten. Wenn dann auch noch die Sichtweise des Lehrers erfragt und berücksichtigt wird, steht einer Lösung meist nichts im Wege.


ÜBER DEN AUTOR

Autor des Ratgebers – Georg

Georg Hutzschenreuter

Georg ist Abi-Coach und Experte für die Oberstufe und das Abitur. Er verhilft Oberstufenschüler/innen mit der richtigen Strategie und erprobten Methoden zu ihrem Wunsch-Abitur. In diesem Blog erfährst du mehr über seine Expertise.

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