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Schlechte Noten trotz lernen – Ursachen & Tipps

Schlechte Noten in der Schule entstehen nicht immer durch Faulheit oder fehlender Lust am Lernen. Oft ist es so, dass Schüler wirklich fleißig sind und lernen, aber trotzdem schlechte Noten schreiben. Das kann schnell in eine Negativ-Spirale führen, in der die Schüler komplett dicht machen und nichts mehr funktioniert.

Ursachen & Lösungsansätze

Wenn Schüler und Eltern enttäuscht über Misserfolge des Kindes sind, beeinträchtigt das das Selbstbewusstsein und führt zu Verunsicherung. Folge davon ist, dass die Motivation sinkt und die Prüfungsangst zunimmt. Wer hat schon Lust, zu lernen, wenn es sowieso sinnlos ist? Und wer geht selbstsicher in eine Klausur, wenn man weiß, dass das Ergebnis sowieso schlecht wird? Diese Negativ-Spirale muss schnellstmöglich durchbrochen werden.

Folgend finden sich diverse Gründe für schlechte Noten und Tipps bzw. Lösungen:

  • Überforderung: Abklären, ob die gewählte Schulform die richtige für das Kind oder ein Schulwechsel Sinn macht. Auch eine Wiederholung der Klassenstufe kann hier hilfreich sein.
  • Unterforderung: Auch aus Langeweile werden Schüler schlecht in der Schule. Auch hier kann ein Schulwechsel sinnvoll sein. Unter Umständen kann auch eine Klasse übersprungen werden.
  • Mobbing oder Probleme mit Mitschülern: Wer sich unwohl fühlt, der ist meist nicht so leistungsfähig wie unter normalen Umständen. Hier hilft es, ein Gespräch mit dem Lehrer zu suchen. Dieser ist in der Regel im Umgang mit Mobbing geschult und kann weitere Schritte einleiten.
  • Probleme mit Lehrern: Auch hier kann ein Gespräch mit dem entsprechenden Lehrer helfen. Sind die Fronten zu sehr verhärtet, kann ein Vertrauens-/Verbindungslehrer kontaktiert werden.
  • Lernschwäche oder Lernstörung (Dyskalkulie, ADHS, etc.) Erste Anlaufstelle bei Verdacht darauf ist der Kinderarzt bzw. Hausarzt. Dieser kann bei Bedarf auf spezialisierte Ärzte oder Psychologen verweisen.
  • Konzentrationsschwächen: Grundlage für eine hohe Konzentrationsfähigkeit ist eine gesunde Ernährung mit genügend Flüssigkeitsaufnahme (insbesondere Wasser) und ausgewogenen Mahlzeiten. Nikotin, Alkohol und Zigaretten sind zu vermeiden. Genügend Bewegung und Schlaf sind ebenfalls grundlegend. Liegen hier dennoch weiterhin Schwächen vor, ist ebenfalls der Kinder- bzw. Hausarzt zu konsultieren.
  • Motivationsmangel: Hier gilt es, Überzeugungsarbeit zu leisten. Ist klar, “warum” gelernt werden muss, welche Vorteile es bei bspw. der Berufswahl hat und welches Ziel verfolgt wird, fällt das Lernen oft leichter. Natürlich können Eltern auch durch weitere Anreize die Kinder zum Lernen motivieren, bspw. durch Belohnungen jeglicher Art oder durch ausgewählte, entsprechende Strafen bei fehlendem Lernerfolg. Schüler selbst können sich beim Erreichen gewisser Ziele natürlich ebenfalls für erfolgreiches Lernen belohnen. 
  • Falsches Lernen: Tipps für die Oberstufe und “richtiges Lernen” findet ihr in unserem Ratgeber. 
  • Prüfungs- oder Schulangst: Auch hier haben wir einen separaten Artikel verfasst: Prüfungsangst überwinden 
  • Fehlzeiten und Wissenslücken: Diese können durch einen invididuell passenden Lernplan aufgeholt werden
  • Private Probleme: Diese können vielfältiger Natur sein. Wichtig ist es, sich über Probleme im Klaren zu sein und diese auch anzugehen. Wer nicht kämpft, hat bereits verloren.

Egal, ob der Lernende von heute auf morgen schlecht wird oder schon die ganze Zeit Probleme hatte, die oben genannten Punkte sollten unbedingt abgeklärt werden. Wichtigste Ansprechpartner sind hier in der Regel Eltern, Lehrer und der Haus- bzw. Kinderarzt.

Was können Eltern tun?

Wenn das Kind zuhause viel lernt und ggf. alle Aufgaben mit Bravour meistert und dann in der Klassenarbeit versagt, gilt es den Schüler psychologisch zu stärken. Das bedeutet für Eltern Geduld, Geschick und Sensibilität. Wir haben einige Tipps zusammengefasst:

  • Stärken fördern und nicht auf die Schwächen konzentrieren
  • Nicht schimpfen und bestrafen oder zu viel Druck aufbauen
  • Das Gespräch mit dem Lehrer suchen und Möglichkeiten finden, die Note mit Referaten oder Ähnlichem aufzubessern
  • Dem Kind klar machen, Problemaufgaben zu überspringen und erstmal das zu machen was leicht fällt

Was können Schüler tun?

Schlechte Noten, auch mehrere hintereinander, sollten erstmal kein Grund zur Panik sein. Oft reicht eine Umstellung der Lernmethoden, um Blockaden zu lösen. Wir haben einige Tipps zusammengefasst:

  • Lerngruppen suchen
  • Ausgleich im Alltag finden (Sport oder weitere Hobbys)
  • Ausreichend schlafen und essen
  • Nicht die Nerven verlieren
  • Nachhilfe suchen

Fazit

Die Gründe für schlechte Noten können vielfältig sind. Ebenso umfangreich ist die Anzahl der möglichen Lösungsansätze. Dazu zählen bspw. moderne Lernmethoden und eine gesunde, leistungsfördernde Ernährung. Dabei gilt es meist, mögliche Ansprechpartner zur Problemlösung zu identifizieren. Hierzu zählen insbesondere Eltern, Lehrer, Vertrauenslehrer und ggf. der Kinder- oder Hausarzt. Auch ein Abi-Coaching kann natürlich Sinn machen. Hier werden die zuvor erwähnten Lösungsansätze detailliert besprochen und individuell angewendet. Auch unser Ratgeber kann einige initiale Denkanstöße geben.


ÜBER DEN AUTOR

Autor des Ratgebers – Georg

Georg Hutzschenreuter

Georg ist Abi-Coach und Experte für die Oberstufe und das Abitur. Er verhilft Oberstufenschüler/innen mit der richtigen Strategie und erprobten Methoden zu ihrem Wunsch-Abitur. In diesem Blog erfährst du mehr über seine Expertise.

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